Diese veganen und sanftigen Nussecken sind perfekt für gemütliche Nachmittage. Mit Thermomix oder ohne – intuitiv backen & genießen!
Ja, wir sind angekommen, in der Jahreszeit wo die Tage kürzer sind und es mehr dunkel als hell ist. Vielleicht kennst du diese Tage, an denen du dich nach etwas suchst, das dich erdet, wärmt und sanft durchträgt. Wenn draußen das Licht leiser wird und du spürst, wie dein Körper nach Ruhe ruft, darf auch deine Küche ein Ort der Achtsamkeit werden. Backen ist für mich in dieser Zeit wie eine kleine Zeremonie – ein Innehalten zwischen Atemzügen, ein Duft, der sich mit Erinnerungen mischt. Und manchmal entsteht daraus etwas so Einfaches und Schönes wie diese veganen und saftigen Nussecken 🙂
Mit Leinsamen, glutenfrei und voller guter Fette sind sie nicht nur ein Gebäck, sondern auch ein Stück Selbstfürsorge – für Zyklustage, Übergangszeiten und jene Momente, in denen du dir selbst ein kleines Stück Geborgenheit schenken willst. 🍂 Diese Nussecken sind ein echtes Soulfood – saftig, nussig, dick und gleichzeitig wunderbar bekömmlich.
Ich liebe sie, weil sie ohne tierische Produkte und ohne Gluten auskommen, aber dennoch voll nach Kindheit und Geborgenheit schmecken. Perfekt für gemütliche Nachmittage, zyklische Rückzugstage oder als kleine süße Stärkung in der Dunkelzeit. 🌙
Dich erwartet jetzt ein Rezept – einmal mit Thermomix und einmal ohne Thermomix. Ich habe beide Varianten ausprobiert, und sie funktionieren wunderbar. Du kannst natürlich auch bei der Marmelade variieren: Ob Erdbeer, Blaubeere oder jede andere Sorte – wähle einfach das, worauf du gerade Lust hast. Denk nur daran, dass sich damit auch der Geschmack entsprechend verändert. Genauso kannst du mit den Mehlsorten oder dem Nussmix spielen. Lass dich von deiner Intuition leiten: Schau, was sich für dich stimmig anfühlt, was du gerade brauchst und was entstehen möchte. Ich lade dich ein, intuitiv zu kochen, intuitiv zu backen und deinem eigenen Gefühl dabei Raum zu geben.
Dich erwartet jetzt ein Rezept – einmal mit Thermomix und einmal ohne Thermomix. Ich habe beide Varianten ausprobiert, und sie funktionieren wunderbar. Du kannst natürlich auch bei der Marmelade variieren: Ob Erdbeer, Blaubeere oder jede andere Sorte – wähle einfach das, worauf du gerade Lust hast. Denk nur daran, dass sich damit auch der Geschmack entsprechend verändert. Genauso kannst du mit den Mehlsorten oder dem Nussmix spielen. Lass dich von deiner Intuition leiten: Schau, was sich für dich stimmig anfühlt, was du gerade brauchst und was entstehen möchte. Ich lade dich ein, intuitiv zu kochen, intuitiv zu backen und deinem eigenen Gefühl dabei Raum zu geben.
Ich habe Aprikosen-Gelee verwendet – du kannst natürlich frei wählen, ob du ein Bio-Produkt kaufst oder eine selbstgemachte Aprikosen-Marmelade nutzt.
Wichtig ist mir vor allem, dass das Rezept glutenfrei, vegan und gut verträglich ist – eine kleine Auszeit, die nährt statt belastet.
Ich nutze ein normales Backblech, aber nur die Hälfte davon, damit die Nussecken extra dick werden (und das ist genau so, wie ich sie liebe!).
50 °C / Stufe 3 / erwärmen
20 Sek. / Stufe 2–3 vermischen
🌿 Tipps & Gedanken
✨ Nur ein halbes Blech verwenden – so werden die Nussecken richtig dick und saftig.
✨ Weinstein-Backpulver gilt als histaminarm und es ist besonders gut für Menschen geeignet, die auf klassische Backtriebmittel empfindlich reagieren.
✨ Halten sich in einer Dose im Kühlschrank eine gute Woche frisch oder lassen sich einfrieren.
✨ Perfekt für Tage, an denen du dich nach Erdung, Wärme und Süße sehnst.
💫 Fazit
Diese Nussecken sind ein Stück Geborgenheit – nahrhaft, ehrlich, pflanzlich.
Sie verbinden Genuss mit Achtsamkeit und erinnern daran, dass Selbstfürsorge auch durch kleine Dinge geschehen darf:
durch das Rühren, Backen, Riechen und Teilen.
Wenn du magst, probier sie aus und erzähl mir, wie sie dir gelungen sind 💛
Inhaltsverzeichnis:
„Glutenfrei“ – ein Begriff, den wir heute fast überall hören: auf Brotpackungen, in Cafés oder in Gesprächen über gesunde Ernährung unter Freunden. Auch in der Ernährungsberatung und Frauengesundheit bekommt dieser Begriff eine immer größere Bedeutung. Doch hinter dem Trend steckt für viele Frauen mit Adenomyose oder Endometriose weit mehr als eine Modeerscheinung. Immer mehr Betroffene berichten, dass sie durch eine glutenfreie Ernährung weniger Schmerzen, weniger Entzündungen und mehr Energie erleben.
Aber was genau steckt dahinter? Was hat Gluten mit diesen Erkrankungen zu tun?
Und kann eine glutenfreie Ernährung tatsächlich bei Entzündungen und chronischen Krankheiten wie Endometriose, Adenomyose oder sogar Rheuma unterstützen? Das wollen wir gemeinsam unter die Lupe nehmen und erforschen. Ich beschäftige mich seit nun schon mehreren Jahren intensiv mit der pflanzlichen Ernährung – und seit knapp zwei Jahren gezielt mit einer glutenfreien Lebensweise. 2024 erhielt ich die Diagnose Adenomyose. Das hat meine Lebensweise auf den Kopf gestellt, und ich war mehr als einmal frustriert und wütend darüber. Seitdem ist es mir eine Herzensangelegenheit, offen über diese Themen zu sprechen und zu zeigen, wie stark Ernährung – insbesondere die pflanzliche – unser körperliches und geistiges Wohlbefinden beeinflussen kann.
Das Ausprobieren neuer, kreativer und leckerer Rezepte ist für mich zu einer Form der Selbstfürsorge geworden. Beim Kochen kann ich abschalten, auftanken und anderen zugleich eine Freude machen.
Ein Zitat, das mich dabei begleitet, stammt von Gino Girolomoni (1946–2012):
„Essen ist nicht nur das Verarbeiten und Zubereiten von Lebensmitteln: Es ist Geschenk, Spiritualität, Freundschaft, Brüderlichkeit, Schönheit, Wärme, Farbe, Weisheit, Duft, Einfachheit, Kameradschaft.“
Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt – vor allem in Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer.
Es sorgt dafür, dass Brot fluffig wird und Teig zusammenhält. Für die meisten Menschen ist Gluten unproblematisch. Doch bei manchen – insbesondere bei Frauen mit entzündungsbedingten oder hormonellen Erkrankungen wie Endometriose oder Adenomyose – kann Gluten im Körper kleine, kaum spürbare Entzündungsketten in Gang setzen.
👉 Stell dir deinen Darm wie einen feinen Garten vor:
Wenn du glutenhaltige Lebensmittel isst, können bei empfindlichen Menschen winzige „Risse“ in der Darmbarriere entstehen – wie kleine Löcher im Gartenzaun. Dadurch gelangen Stoffe nach draußen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Das Immunsystem reagiert mit Alarm – es rückt mit „Feuerwehr und Sirene“ an und schüttet Entzündungsstoffe aus.
Diese dauerhafte Alarmbereitschaft kann stille, chronische Entzündungen fördern – genau die, die bei Endometriose und Adenomyose ohnehin schon aktiv sind.
Endometriose und Adenomyose sind chronisch-entzündliche Erkrankungen, bei denen Gebärmutterschleimhaut-ähnliches Gewebe außerhalb (Endometriose) oder in der Muskelschicht der Gebärmutter (Adenomyose) wächst. Diese Gewebeherde reagieren auf Hormone wie Östrogen und können dadurch starke Schmerzen, Entzündungen und Blutungsstörungen verursachen. Wenn du mehr über die Unterschiede zwischen Endometriose und Adenomyoseerfahren möchtest, lies gerne meinen Blogartikel dazu.
Gluten kann bei empfindlichen Menschen die Darmwand reizen und durchlässiger machen – man spricht hier vom sogenannten Leaky Gut. Das ist, als würde in einer Wasserleitung ständig ein kleiner Riss bleiben: Tröpfchenweise tritt Flüssigkeit aus, und das System steht unter Druck. Eine glutenfreie Ernährung hilft, diese „Lecks“ zu schließen und den Körper wieder in Balance zu bringen.
Ist der Darm gereizt, kann er wichtige Nährstoffe nicht optimal aufnehmen. Wenn die Schleimhaut sich regeneriert, verbessert sich die Aufnahme von Eisen, B-Vitaminen, Magnesium und Zink – essenziell für Energie, Hormonhaushalt und Schmerzlinderung.
Ein gesunder Darm unterstützt den Abbau überschüssiger Östrogene. Da Endometriose und Adenomyose stark östrogenabhängig sind, trägt eine stabile Darmfunktion zur natürlichen Hormonbalance bei.
Viele Frauen berichten schon nach wenigen Wochen über weniger Regelschmerzen, weniger Blähbauch und spürbar mehr Energie. Ein ruhiger Darm bedeutet auch ein ruhigeres Nervensystem – und das wirkt sich direkt auf das Schmerzempfinden aus.
Glutenfrei zu essen bedeutet nicht Verzicht, sondern Vielfalt und Neuentdeckung.
Du öffnest die Tür zu einer großen Auswahl an nährstoffreichen Lebensmitteln, die deinen Körper unterstützen und dein Wohlbefinden fördern.
🌾 Statt klassischem Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste oder nicht-zertifiziertem Hafer kommen auf deinen Teller:
✅ Reis, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Mais, Kichererbsen, Kartoffeln, Linsen und zertifizierte glutenfreie Haferprodukte. Dazu reichlich Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und pflanzliche Eiweißquellen.
Heute findest du glutenfreie Produkte in fast jedem Supermarkt – vom Brot über Pasta bis zu Backmischungen – und sie schmecken besser als je zuvor.
Immer mehr Cafés und Restaurants, gerade in Städten wie z.B. Hamburg, bieten glutenfreie Alternativen. Wo du solche Leckereien bekommst, erfährst du im nächsten Blogartikel.
Für zuhause findest du glutenfreie Basics günstig bei DM Bio, Alnatura oder Edeka Bio.
Auch Online-Shops wie foodoase.de oder querfood.de bieten eine große Auswahl und oft Rabattaktionen. (Unbezahlte Empfehlung)
Eine glutenfreie Ernährung ist kein Wundermittel – aber sie kann für viele Frauen mit Endometriose oder Adenomyose ein echter Wendepunkt sein. Indem du deinen Körper von entzündungsfördernden Lebensmitteln entlastest, hilfst du ihm, ruhiger, schmerzfreier und hormonell ausgeglichener zu werden. Und das Beste: Du lernst dabei, bewusster zu essen, deinem Körper zuzuhören – und dich Schritt für Schritt wieder wohler zu fühlen.
In meiner 6-monatigen Begleitung lernst du, deinen Zyklus wirklich zu verstehen – als natürlichen Kompass für Energie, Wohlbefinden und Selbstfürsorge. Das Zyklus-Food ist dabei ein Teil des Ganzen: Es unterstützt dich, deinen Körper in jeder Phase optimal zu versorgen und hormonelle Prozesse sanft zu begleiten.
In meiner 6-monatigen Begleitung – mit Fokus auf Zyklus-Food – bekommst du auch:
💛 Orientierung und individuelle Unterstützung
💛 praktische Alltagstipps
💛 wertvolle Impulse zur Ernährung bei hormonellen Beschwerden
💛 und natürlich viele leckere, einfache und glutenfreie Rezepte, die dich begeistern werden.
Gemeinsam finden wir Wege, wie du eine glutenfreie Ernährung liebevoll und dauerhaft in deinen Alltag integrieren kannst – für weniger Schmerzen, mehr Energie und mehr Wohlbefinden im Zyklus.
✨ Du musst diesen Weg nicht allein gehen – ich begleite dich Schritt für Schritt.
Weniger Entzündung. Mehr Energie. Mehr du.
👉 Hier Termin sichern – 30 Minuten, die alles verändern können.
Wenn du jetzt neugierig geworden bist und gern etwas tiefer in die Forschung eintauchen möchtest – hier habe ich ein paar interessante Studien für dich zusammengestellt.
Studien zeigen, dass Betroffene häufig erhöhte Entzündungsmarker im Blut aufweisen. Gluten kann bei empfindlichen Frauen zusätzlich Mikroentzündungen im Darm auslösen – die wiederum das Immunsystem aktivieren. Das ist, als würde man ein kleines Feuer mit Benzin statt mit Wasser löschen wollen – der Körper steht permanent unter Stress. Eine entzündungsärmere, glutenfreie Ernährung kann diesen Kreislauf unterbrechen und dem Körper helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.
Eine italienische Studie (Marziali et al., Minerva Chirurgica, 2012) untersuchte 207 Frauen mit Endometriose, die 12 Monate lang auf Gluten verzichteten.
Das Ergebnis war beeindruckend:
Eine weitere Studie (Di Vincenzo et al., Nutrients, 2018) kam zu ähnlichen Ergebnissen:
Frauen mit Endometriose, die gluten- und milchfrei aßen, zeigten niedrigere Entzündungswerte, weniger Schmerzmittelbedarf und berichteten über besseren Schlaf und stabilere Stimmung.
📚 Auch in Deutschland gibt es zunehmend Forschungsinteresse an der Rolle der Ernährung bei Endometriose.
Eine Studie der Charité Berlin (2022) betont, dass entzündungshemmende Ernährungskonzepte – darunter auch glutenfrei – das Schmerzempfinden und die Lebensqualität von Patientinnen verbessern können.
Zwar sind weitere Untersuchungen nötig, doch die bisherigen Ergebnisse zeigen klar: Ernährung ist ein wichtiger Schlüssel zur ganzheitlichen Behandlung.
Diese Erkenntnisse belegen: Gluten ist nicht die alleinige Ursache, aber das bewusste Weglassen kann den Entzündungspegel deutlich senken – und damit das Wohlbefinden spürbar verbessern, besonders bei Frauen mit chronischen Entzündungserkrankungen.
Ein Thema, das aktuell immer mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft und sogar in der Politik erhält. Ich selbst bin von Adenomyose betroffen – und hatte eine lange Odyssee an Ärzt:innen hinter mir. Etwa acht Jahre hat es gedauert, bis ich endlich die Diagnose Adenomyose bekam.
Na super – aber was ist Adenomyose überhaupt? Die ganze Zeit dachte ich, ich hätte Endometriose. Falsch gedacht. Es war eine Durststrecke voller Unwissenheit. Ich habe mich teilweise geschämt, weil ich dachte, etwas stimme nicht mit mir.Manchmal glaubte ich sogar, die Schmerzen seien nur Einbildung – typisch hochsensible Person, oder? Eine Frauenärztin sagte einmal zu mir:
„Sensible Menschen – insbesondere Frauen – nehmen Schmerzen stärker wahr.“ Mag sein. Aber in diesem Moment war das kein Trost. Ich fühlte mich allein gelassen – in jeglicher Hinsicht.
Der Diagnoseweg gleicht einem epischen Roman – nur ohne Happy End. (Zumindest erstmal)
Originalzitate aus der Praxis:
Mein Gedanke dazu (unausgesprochen):
„Ich nehme auch gleich eine Tablette gegen systemische Ignoranz.“
Darum möchte ich heute Licht ins Dunkel bringen und die Unterschiede zwischen Endometriose und Adenomyose erklären – samt Symptomen, Diagnosemöglichkeiten und Mythen.
Endometriose und Adenomyose sind zwei chronische gynäkologische Erkrankungen, die oft ähnliche Symptome verursachen, jedoch unterschiedliche pathophysiologische Grundlagen, Ursprünge des Gewebes und therapeutische Ansätze haben. Beide Erkrankungen können erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität von uns Frauen haben und sind häufig mit einem langen diagnostischen Weg verbunden. Nach heutigem Wissenstand, ist Adenomyose eine eigenständige Erkrankung.
Stell dir vor, dein Unterleib ist ein Theater – und zwei sehr dramatische Hauptdarstellerinnen kämpfen um Aufmerksamkeit: Endometriose und Adenomyose. Beide liefern regelmäßig Vorstellungen mit Schmerz, Blut und Tränen – aber jede auf ihre eigene, sehr spezielle Art.
Endometriose ist ein Chamäleon:
Einerseits, weil mit dieser Erkrankung viele verschiedene Symptome zusammenkommen, andererseits, weil die Krankheit nach außen hin nicht sichtbar ist. Das macht es schwierig, überhaupt zu einer Diagnosestellung zu gelangen und auch, um im eigenen Umfeld auf Verständnis zu stoßen.
Endometriose ist wie die kreative, leicht chaotische Künstlerin: Sie verlässt ihre Heimat (die Gebärmutterschleimhaut) und besiedelt andere Orte – Eierstöcke, Darm, Blase, manchmal sogar das Zwerchfell. Und ja, sie hat überall ihre Meinung. Wir sprechen dann von sogenannten „Läsionen“. Wenn wir von „Läsionen“ sprechen, meinen wir Gewebeveränderungen oder Schädigungen, die von der Norm abweichen. Der Begriff wird in der Medizin allgemein für jede Art von krankhafter Veränderung in einem Organ oder Gewebe verwendet – unabhängig davon, ob diese durch Verletzungen, Entzündungen, Infektionen oder andere Prozesse entstanden sind.
Im Zusammenhang mit gynäkologischen Erkrankungen wie der Endometriose beschreibt die Medizin „Läsionen“ jene Bereiche, in denen Gebärmutterschleimhaut-ähnliches Gewebe außerhalb oder innerhalb der Gebärmuttermuskulatur wächst. Diese Herde können unterschiedlich groß sein, sich in ihrer Struktur unterscheiden und an verschiedenen Stellen im Körper auftreten. Sie führen häufig zu Entzündungsreaktionen, Vernarbungen (Fibrosen) oder Verwachsungen, was wiederum Schmerzen und Funktionsstörungen auslösen kann. Oft wird Endometriose als „Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter“ beschrieben – doch das stimmt so nicht. Es handelt sich nicht um echte Gebärmutterschleimhaut, sondern um Gewebe, das ihr nur ähnlich ist.
Endometriose-Gewebe ähnelt der Gebärmutterschleimhaut, ist aber nicht identisch.
Es wächst außerhalb der Gebärmutter – zum Beispiel an:
Dieses Gewebe:
Folge: Entzündungen, Vernarbungen, Verwachsungen – und oft ein Gefühl, als würde ein Vulkan im Unterbauch brodeln.
Dieses Wissen ist wichtig, um zu verstehen, warum Endometriose mehr ist als „nur“ eine gynäkologische Erkrankung und weshalb Therapien, die allein auf den Menstruationszyklus abzielen, nicht immer ausreichen.
Mittlerweile gehen wir von über 150 Symptomen/Beschwerden aus, die die Frau schmerzhaft und im Alltag stark bbeintröchtigen können.
Häufige Sympomte bei Endometriose:
Bei einer Tennisspielerin traten einmal im Monat so starke Schmerzen im Arm auf, dass sie diesen kaum anheben konnte. Erst nach Jahren stellte sich heraus, dass Endometrioseherde bis in ihre Schulter und den Oberarm gewandert waren. Während ihrer Periode waren die Schmerzen so intensiv, dass sie nicht spielen konnte – der Arm ließ sich schlicht nicht mehr bewegen.
Es gibt eindrückliche Beispiele dafür, wie vielfältig und ungewöhnlich sich Endometriose äußern kann. So wurden bereits Herde am Zwerchfell, in der Lunge oder – in seltenen Fällen – sogar im Gehirn nachgewiesen. An all diesen Orten reagieren sie ebenfalls auf den hormonellen Zyklus und können entsprechend starke, zyklusabhängige Beschwerden verursachen.
Adenomyose hingegen ist eher die stille, aber tiefgründige Poetin – sie bleibt zu Hause, dringt aber tief in die Muskelschicht der Gebärmutter ein. Von diesen Endometrioseherden (Gebrämutterähnliches Gewebe) zu unterscheiden sind Adenomyose-Herde (Myometrium). Hierbei handelt es sich um Gebärmutterschleimhaut aus der Basalzellschicht – also der unteren Schicht der Gebärmutterschleimhaut, die normalerweise nicht mit der Menstruation abgestoßen wird. Diese Zellen wachsen in die Muskelschicht der Gebärmutter ein, wo sie zyklisch reagieren, aber nicht abbluten können. Das führt oft zu starken, krampfartigen Schmerzen und sehr intensiven Monatsblutungen.
Die Gebärmutter kann sich aufgrund der Wucherungen des Gewebes vergrößern, was zu einem Druckgefühl im Unterbauch führen kann.
Neben starken Blutungen können auch unregelmäßige oder verlängerte Blutungen auftreten.
Adenomyose kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und zu Schwierigkeiten bei der Empfängnis führen.
Ein ständiges Druckgefühl oder eine Vergrößerung des Bauches kann ebenfalls auftreten.
In einigen Fällen können auch Schmerzen beim Stuhlgang oder beim Wasserlassen auftreten.
Die starken Schmerzen und Blutungen können zu allgemeiner Müdigkeit und Erschöpfung führen.
Die chronischen Schmerzen und die damit verbundenen Einschränkungen können sich auch auf die psychische Gesundheit auswirken und zu Depressionen führen.
Mythen rund um Adenomyose
Leider nein. Manche Symptome bessern sich, aber Schmerzfreiheit ist keine Garantie. Eine Gebärmutterentfernung bedeutet automatisch, dass alle Schmerzen verschwinden. Die Wahrheit ist: Auch wenn sich manche Symptome dadurch verbessern können, gibt es leider keine Garantie für vollständige Schmerzfreiheit. Denn Endometriose und Adenomyose betreffen nicht nur die Gebärmutter – auch Immunsystem, Nervensystem und Darm spielen eine große Rolle. Deshalb können zum Beispiel Blasenbeschwerden, wiederkehrende Infekte oder andere Begleitsymptome weiterhin bestehen bleiben.
Falsch. Viele Frauen werden schwanger – teils ohne zu wissen, dass sie betroffen sind. : Es stimmt nicht, dass es grundsätzlich schwierig ist, schwanger zu werden. Viele Frauen mit Adenomyose werden schwanger, ohne jemals zu erfahren, dass sie betroffen sind – einfach, weil sie nie zum Arzt gehen. Dadurch entsteht eine statistische Lücke, die das Bild verzerrt.
Wichtig ist: Jede Frau ist einzigartig, und ihr Körper erzählt seine ganz eigene Geschichte. Wissen und Verständnis helfen, den eigenen Weg liebevoll und selbstbestimmt zu gehen.
Endometriose wird häufig durch eine Kombination aus Anamnese (Gespräch über Symptome), körperlicher Untersuchung und bildgebenden Verfahren diagnostiziert.
Adenomyose hingegen betrifft die Muskelschicht der Gebärmutter.
Unterschiede:
Die genauen Ursachen von Endometriose und Adenomyose sind bis heute nicht vollständig geklärt – und vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Forschende gehen davon aus, dass hormonelle Einflüsse, genetische Veranlagung, eine Fehlregulation des Immunsystems, Entzündungsprozesse und sogar Einflüsse aus dem Nervensystem eine Rolle spielen können. Auch Umweltfaktoren und Belastungen wie Stress werden diskutiert.
Bei Adenomyose kommt hinzu, dass Gebärmutterschleimhaut aus der Basalzellschicht in die Muskelschicht der Gebärmutter einwächst. Warum das geschieht, ist noch nicht eindeutig geklärt – mögliche Auslöser reichen von hormonellen Veränderungen über Gewebsschädigungen (z. B. nach Operationen) bis hin zu entzündlichen Prozessen.
Fest steht: Beide Erkrankungen sind komplex und individuell verschieden. Deshalb gibt es nicht den einen Behandlungsweg, sondern viele Möglichkeiten, die individuell kombiniert werden können
Wenn du dich jeden Monat fühlst wie von einem unsichtbaren Schlag getroffen – bist du nicht überempfindlich, du bist nicht alleine damit. Circa 10 % in Deutschland, das heißt jede 3. Frau ist von der Diagnose Endo oder Adeno betroffen und das ist nur eine Dunkelziffer. Endometriose und Adenomyose sind real, tückisch – und bei weitem nicht „nur Regelschmerzen“.
Dennoch: Mit dem richtigen Team, Wissen und Therapie kannst du deinen eigenen Weg finden – vielleicht kein glatter, aber ein selbstbestimmter.
💬 Teile deinen Weg: Hattest du auch eine jahrelange Suche bis zur Diagnose? Oder findest du dich in beiden (Endo & Adeno) wieder? Lass es mich in den Kommentaren wissen, wenn du deine Zyklusgeschichte teilen möchtest.
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Quellen (Auswahl):
• Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
• Endometriose-Vereinigung Deutschland e. V.
• AWMF-Leitlinien zur Endometriose
• Aktuelle Studien in “Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism”, “Human Reproduction Update”
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Von Wolken zu Sonnenschein: Mein Zyklus-Leben als Wetterbericht!
🌪️ Wenn ein Wort reicht, um alles kippen zu lassen…
Ein einziges Wort – von der Freundin, deinem Partner oder deiner Familie – und zack! Du fühlst dich unverstanden, wütend, überfordert.
Als wäre das nicht genug, schmerzen die Brüste, der Bauch ist aufgebläht und dein sonst so stabiles Selbstwertgefühl hat sich scheinbar in den Winterschlaf verabschiedet.
Willkommen in der Lutealphase – deinem inneren Herbst 🍂
Die zweite Zyklushälfte ist für viele Frauen die emotional herausforderndste Zeit. Alles wird ein bisschen kratziger – außen wie innen. Rückzug wirkt plötzlich attraktiver als jedes Event, und Netflix, Schokolade und ein bisschen Ruhe werden zu deinen besten Freunden.
Wer kennt sie nicht?
Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme und ständige Müdigkeit können viele Ursachen haben – und beeinflussen unseren Alltag manchmal mehr, als uns lieb ist. Besonders im Zusammenhang mit dem Zyklus (hallo PMS!) schleichen sich diese Symptome regelmäßig ein und rauben uns Energie, Selbstwertgefühl und gute Laune.
Doch keine Sorge: Du bist nicht allein – und du kannst etwas tun. In diesem Beitrag zeige ich dir alltagstaugliche Wege, wie du mit diesen Beschwerden umgehen und sanft für Linderung sorgen kannst. 💜
🌀 Warum treten diese Symptome überhaupt auf?
In der Lutealphase – also nach dem Eisprung bis zur Menstruation – verändert sich dein Hormonhaushalt spürbar. Der Progesteronspiegel steigt, während das Östrogen sinkt.
Diese hormonellen Schwankungen können:
Hinzu kommen Wassereinlagerungen, Verdauungsveränderungen oder Schlafprobleme – der perfekte Nährboden für PMS-Symptome.
Aber hej – so schlimm ist das alles gar nicht oder doch?
Denn diese Phase bringt auch Superkräfte mit sich: ein gutes Bauchgefühl, mehr Klarheit und die Fähigkeit, tiefer zu spüren. Was es braucht? Den richtigen Umgang mit dir selbst – und etwas mehr Mitgefühl. Vor allem von dir für dich.
💜 Ein ganzheitlicher Blick auf deinen Zyklus
Zyklusgesundheit bedeutet weit mehr, als nur Menstruationsbeschwerden zu managen. Ein ganzheitlicher Ansatz berücksichtigt auch deine emotionalen, mentalen und energetischen Phasen.
Dazu gehören:
🌸 4 Tipps, die dir sofort helfen können
1. Regelmäßige Bewegung – mit Gefühl
Raus, raus und nochmal raus!
Körperliche Aktivität bringt nicht nur deinen Kreislauf in Schwung, sondern auch deine Laune. Ob eine Runde Yoga, Badminton mit Freunden, ein Spaziergang im Wald oder Klettern im Indoor-Park – bewege dich so, wie es dir guttut.
🔁 Tipp: Pack deine Sporttasche schon vorab – dann brauchst du nur noch loszugehen, wenn dich die Stimmung zu überrollen droht.
2. Zyklische Ernährung – iss im Rhythmus deines Körpers
Hast du schon mal etwas von zyklischer Ernährung gehört? Sie richtet sich nach den natürlichen hormonellen Veränderungen im Zyklus.
Gerade in der Lutealphase kannst du Müdigkeit, Heißhunger, Kopfschmerzen und Stimmungstiefs durch passende Nährstoffe abfedern.
Ein stabiler Blutzuckerspiegel ist dabei essenziell. Achte auf:
3. Brennnesseltee – deine grüne Begleiterin
Gerade während PMS speichert dein Körper Wasser – das sorgt für dieses aufgeblähte, schwere Gefühl.
Brennnesseltee wirkt hier mild entwässernd und versorgt dich zusätzlich mit wertvollen Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen.
💪 Fun Fact:
100 g Brennnessel enthalten 4,1 mg Eisen – mehr als Rindfleisch!
Eine echte Superpflanze.
4. Zyklustagebuch – komm in Kontakt mit deinem Rhythmus
Stress verstärkt hormonelle Schwankungen. Ein Zyklustagebuch kann dir helfen, Muster zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und liebevoll mit dir selbst umzugehen.
Du kannst:
📱 Es gibt viele tolle Apps dafür – oder du nutzt ein analoges Journal, wenn du lieber schreibst.
✨ Kennst du schon die 1%-Regel?
Die hat mir sehr geholfen mich mit mir und meiner Weiblichkeit auseinanderzusetzen. Es muss nicht gleich alles umgesetzt werden und vor allem „muss“ kannst du von mir aus sehr gerne aus deinem Wortschatz streichen. Achte auf deinen Körper und deine Intuition. Was tut deinem Körper gerade gut? Womit gehst du in Resonanz?
👉 Hör auf deinen Körper. Was tut dir jetzt gerade gut? Womit gehst du in Resonanz?
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